Die Kirche des einstigen Kapuzinerklosters St. Anna wurde am 30. August vor 350 Jahren geweiht. In dieser Ausgabe lesen Sie mehr über die Geschichte des Gotteshauses – aus einer ungewöhnlichen Perspektive.

Die alte Kapuzinerkirche in Zug, dargestellt auf dem Seitenaltar der Klosterkirche inmitten vieler Heiliger (Foto: Michael van Orsouw).
Ein Gotteshaus feiert Geburtstag – und zwar nicht irgendeinen. Die Kirche des ehemaligen Kapuzinerklosters St. Anna in Zug wurde am 30. August vor genau 350 Jahren eingeweiht.
Um die Geschichte der Klosterkirche nachzuerzählen, hat sich der Zuger Historiker Michael van Orsouw etwas Besonderes einfallen lassen: Er hat sich auf eine der schön verzier-
ten Kirchenbänke gesetzt – und hingehört. Denn die Holzbank hat in den 350 Jahren so
einiges miterlebt. Erfahren Sie mehr auf den Seiten 4 und 5 dieser Ausgabe.
Wie die ursprüngliche Klosterkirche ausgesehen hat, sehen Sie auf dem Titelbild dieses
Pfarreiblatts: Dargestellt auf dem Seitenaltar, zeigt das Bild die Kirche inmitten vieler Heiliger. Bei den beiden Brüdern vorne unter dem Kreuz handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um den hl. Franziskus von Assisi sowie den hl. Antonius von Padua. Das Bild ist auf das Jahr 1630 datiert. Es
stammt vom Zuger Barockmaler Carl Letter senior (1608 –1663). • RAMONA NOCK
Vor 350 Jahren wurde die Kirche im Kapuzinerkloster St. Anna in Zug eingeweiht [PDF]